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Sport und gesunde Ernährung PDF Drucken E-Mail
Informatives

Was heißt Sport?

 

Mann kann den Begriff des Sports nicht allgemein definieren... denn: E705in Politiker, ein Sportler oder ein Sportwissenschaftler haben unterschiedliche Meinungen und die Definition ist sogar sehr unterschiedlich. Um diese Frage beantworten zu können, muss man zu erst versuchen herauszufinden, was die Menschen unter Sport verstehen, welche Organisationsformen sich im Sport herausgebildet haben und welche Aufgaben und Ziele dem Sport zugesprochen wird.

 

 

Beispielsweise Leistungssport findet in der Regel im Rahmen bestimmter Organisationen statt. Dabei steht für viele Sportler der Wettkampfgedanke im Vordergrund. In Wettkampfsport ist das Ziel durch gezieltes Training, hohe undpersönliche Höchstleistungen gegeben. Dies kann sich biszur Jagd nach Rekorden steigern.

 

Im Gegenteil wird beispielsweise Freizeitsport überwiegend im privaten Rahmen betrieben, z. B.Familie und Freunden oder im Urlaub. Hierbei rücken Spaß und Erholung in der Vordergrund. DieRegel werden den Bedürfnissen und Möglichkeiten angepasst.Wenn jemand rennt, um den Bus nicht zu verpassen, wird er dies kaum Sport nennen. Sport kannman treiben, man kann zuschauen und ihn sogar wissenschaftlich untersuchen.

Bezeichnung: Sammelbezeichnung für alle bewegungs-, spiel- oder wettbewerbsorientiertenkörperlichen Aktivitäten des Menschen kann man als Sport bezeichnen.

 

Alle Sportarten sind Teil des gesellschaftlichen Lebens und somit den historischen, sozialen,politischen und wirtschaftlichen Wandlungen unterworfen. Eine präzise oder gar eindeutigebegriffliche Abgrenzung lässt sich nicht vornehmen, da seit des 20. Jahrhundert sich Sport hat zueinem umgangssprachlichen, weltweit gebrauchten Begriff entwickeln lassen. Was im allgemeinenunter Sport verstanden wird, ist weniger eine Frage wissenschaftlicher Dimensionsanalysen,sondern wird weit mehr vom alltagstheoretischen Gebrauch sowie von den historisch gewachsenenund tradierten Einbindungen in soziale, ökonomische, politische und rechtliche Gegebenheitenbestimmt. Darüber hinaus verändert, erweitert und differenziert das faktische Geschehen desSporttreibens selbst das Begriffsverständnis von Sport.“

 

Warum ist Bewegung Lebenswichtig?

Woran wir alle fest glauben ist, dass Bewegung gesund macht und Gesundheit die Lebensqualität steigert. Der heutige Mensch ist im Beruf und Stress ist mittlerweile in allen Berufsrichtungen gegeben. Das Berufs leben strapaziert früher oder später jeden psychisch und körperlich und führt zu so eine Art Energiestau im Körper und das belastet uns in einem langsamen oder aber auch schnellen Prozess. Unsere Vorfahren hatten im Stress- oder Angstsituationen zwei typische Reaktionen: Sie sind entweder weggelaufen oder geblieben und haben gekämpft. Der verstaute Energie ist dadurch verschwunden. Wir sind im Gegenteil den Stress gegenüber eher Bewegungslos ausgeliefert. Wir sind in solchen Situationen machtlos im Gedanken verschwommen oder arbeiten den Stress im Schlaf aus. Energiestau kann letzentlich schwere Folgen haben. Besonders schlimme Folgen wie Herzinfarkt usw. sind die traurigen Folgen von Dauerstress im Alltag.

 

Warum Bewegung notwendig ist?

Durch Sport werden unter anderem Energien freigesetzt, Aggressionen abgebaut und unter anderem einen freien Kopf geschaffen. Man schläft viel besser und der Tag fängt nach einem guten und erholsamen Schlaf viel entspannter an. Das Immunsystem baut sich dadurch auf. Wenn man regelmäßig Sport treibt und sich im Freien bewegt, ist besser gelaunt und ist den Konflikten gegenüber stärker. Er ist geduldiger und ist entspannter.

 

Warum muss Sport geplant sein?

Eine sportliche Leistung, nicht nur im Leistungssport wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Die einzelnen Faktoren machen die komplexe sportliche Leistung aus. Je nach Sportart kommt den einzelnen Komponenten eine unterschiedliche Gewichtung zu, wobei jedoch keine benachteiligt oder unberücksichtigt bleiben darf. Nicht nur die konditionellen oder technisch / koordinativen Kompetenzen sind als Voraussetzung für eine sportliche Leistung bzw. Leistungsentwicklung anzusehen, sondern das Zusammenspiel verschiedener Teile in einem geschlossenen Komplex sind für die optimale Leistung notwendig. Die Trainingsplanung ist die planerische Handlung, um alle Anordnungen systematisch zu gliedern, die die Maßnahmen zum Aufbau des sportlichen Trainings bis zum Erreichen eines bestimmten Trainingszieles beinhalten. Ein gut ausgedachter und individuell gestalteter Sportplan beinhaltet sowohl Muskel-, als auch Ausdauertraining. Keins der beiden genannten Punkte dürfen fehlen, den durch korrekter Muskelaufbau erreicht man nach und nach mehr Ausdauer und umgekehrt.

 

Eine Ausgewogene Ernährung ist unzertrennlich!

Was von einer guten Sportplan unverzichtbar erscheint, ist die gute und angepasste Ernährung. Gesunde Ernährung und Bewegung" oder "Fit statt Fett" ist ein nationaler Aktionsplan des deutschen Bundesministeriums für Ernährung. Gesunde Ernährung muss nicht kompliziert sein. jeder weiß, wie entscheidend die Ernährung für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden ist – vor allem bei Kindern. Deshalb wird in einigen Grundschulen ein neues Konzept getestet. Im Unterricht werden den Basisinformationen und Praxistipps zum gesunden Essen vermittelt. Den Abschluss bildet der so genannte ErnaÅNhrungsführerschein.

 

Pflanzliche Kost, die Grundlage der Fitness-Küche, sollte den größten Teil unserer Ernährung ausmachen

Davon können wir gar nicht genug bekommen: marktfrisches Gemüse und Obst, möglichst aus heimischem Anbau. Denn die beste Qualität liefern nun mal reif geerntete Produkte. Deshalb sollten Sie das „Grünzeug“ auch nicht auf Vorrat einkaufen und es am liebsten noch am selben Tag verzehren. Weil das Gute oftmals gerade in der Schale steckt, Waren gründlich waschen und möglichst ungeschält genießen. Den besten Schutz vor SpritzmittelrückstaÅNnden und erhöhtem Nitratgehalt bieten Produkte aus ökologischem Anbau. Zur optimalen Versorgung mit allen gesunden Inhaltsstoffen einfach die Ampelregel beachten: grün, gelb und rot. Das heißt: Egal ob im Salat, als Saft , Rohkost, Beilage oder einfach aus der Hand geknabbert – je bunter und vielfältiger es auf Ihrem Teller zugeht, desto besser sind Sie mit Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt. Neben den als Fitmachern bekannten Vitaminen und Mineralstoffen enthalten Obst und Gemüse wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Substanzen haben zwar selbst keinen Nährwert, übernehmen jedoch wichtige Schutzfunktionen im Körper. Zum Beispiel stärken sie das Immunsystem, binden zellschädigende freie Radikale und können so vor bestimmten Krebsformen schützen. Deshalb sollten wir täglich Gemüse, Salat, frische Kräuter und Früchte genießen.

 

Kohlenhydrate sind der Treibstoff unseres Körpers. Als Faustregel gilt: Je länger er reicht, desto besser.

Kohlenhydrate liefern Energie in Form verschiedener Zuckerarten. Je nachdem wie komplex der Zucker aufgebaut ist, gelangt er schnell oder langsam ins Blut. Bei Vollkorn dauert das besonders lange, und der Blutzuckerspiegel bleibt anschließend stabil. Deshalb gilt Vollkorngetreide als guter Sattmacher, und sein hoher Ballaststoffanteil fördert die Verdauung. Ob Brot, Reis oder Nudeln – Hauptsache, sie enthalten das volle Korn. Lebensmittel mit hohem glykämischen Index, etwa Weißbrot, lassen den Blutzuckerspiegel schnell und stark ansteigen, halten ihn aber nicht stabil. Dann entsteht bald wieder Hunger. Ballaststoffe verlangsamen den Anstieg.

 

Tierisches Eiweiß in Maßen genossen ist wichtiger Bestandteil einer gesunden, ausgewogenen Ernährung und außerdem ein hervorragender Sattmacher.

Eiweiße sind die zentralen Baustoffe allen Lebens. Der menschliche Organismus braucht kontinuierlichen Nachschub über die Ernährung. Dabei nehmen Fleisch und Fisch einen besonderen Stellenwert ein, denn tierisches Eiweiß kann besonders leicht in Körpereigenes umgewandelt werden.Außerdem enthalten beide Lebensmittelgruppen wertvolle Mineralstoffe und Vitamine. Fisch etwa ist wichtig für die Jodversorgung und liefert Vitamin D für Haut und Knochen. Vitamin B 12 und Eisen aus Fleisch fördern die Blutbildung und den Sauerstofftransport. Dennoch ist Maß halten angesagt. Denn im Fleisch enthaltene Purine (Harnstoffe) können Gicht verursachen, und der relativ hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren kann zum Anstieg der Cholesterinwerte führen. Optimale Dosis: zwei Portionen Fleisch pro Woche – je fett ärmer, desto besser. Wurst und Aufschnitt sparsam verzehren. Leberwurst und Bierschinken zum Beispiel triefen geradezu vor Fett, während Kochschinken oder Putenbrust extra leicht daherkommen. Wertvolle Omega-3-Fettsäuren: Sie gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und kommen hauptsächlich in Kaltwasserfischarten wie Makrele, Lachs und Hering, aber auch in Pflanzen ölen wie Leinsamen-, Raps- und Walnussöl vor. Omega-3-Fettsäuren sind für ihre gefäß- und herzschützende Wirkung bekannt. Um eine ausreichende Versorgung sicherzustellen,empfehlen Ernährungsexperten mindestens zwei Fischmahlzeiten pro Woche.

 

Die unentbehrlichen „Schmierstoffe“ schützen unsere Gesundheit und liefern konzentrierte Energie. Auf die Auswahl und den sparsamen Einsatz kommt es an.

Fett ist das Lebensmittel mit der höchsten Nährstoffdichte: 1 Gramm enthält 9 Kilokalorien – mehr als doppelt so viel Energie, wie Kohlenhydrate oder Eiweiß liefern. Aus Figur gründen also sparsam verwenden! Außerdem ist die Auswahl entscheidend. Als Faustregel gilt: gesättigte Fettsäuren aus Butter, Sahne, Wurst und Käse in Maßen konsumieren; ungesättigte Fettsäuren aus Pflanzen ölen, Meeres fischen und Nüssen bevorzugen. Herz und Gehirn profitieren besonders von den wertvollen Substanzen.Die ungesättigten Fettsäuren gewährleisten nicht nur einen optimalen Blutfluss. Sie sorgen gleichfalls für lebhaften Informationsaustausch zwischen den Synapsen. Lagern Sie hochwertige Öle kühl und dunkel, und verbrauchen Sie sie nach dem Öffnen zügig. Beim Dünsten und Braten auf den Einsatz hitzebeständiger Öle achten. Schädliches Acrylamid entsteht übrigens, wenn stärkehaltige Lebensmittel wie Pommesfrites beim Braten oder Frittieren zu stark erhitzt werden.

 

Ungesättigte Fettsäuren: Bei den von Natur aus cholesterinfreien Fetten unterscheidet man zwischen einfach und mehrfach ungesättigten Varianten. Beide gelten als wertvoll und sind Bestandteil gesunder Ernährung. Während Olivenöl reich an einfach ungesättigten Fettsäuren ist,strotzt zum Beispiel Leinsamenöl nur so vor mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

 

Leicht verdauliches Eiweiß, Kalzium, Magnesium und jede Menge Abwechslung: Das bieten Joghurt, Quark, Käse & Co.

Vor dem Kühlregal im Supermarkt kann man schon mal den Überblick verlieren. Schier unüberschaubar scheint das Angebot. Auch am Käsetresen sehen wir Vielfalt ohne Ende. Das beste dabei: All das ist nahrhaft und gesund. Allein beim Fettgehalt sollte man leichten Alternativen Vorfahrt gewähren. Sauermilchprodukte sind außer dem leichter verdaulich. Studien belegen, dass mit lebenden Milchsäurebakterien angereicherte probiotische Joghurtgetränke tatsächlich unser Immunsystem stärken. Das funktioniert jedoch nur, wenn sie regelmäßig und möglichst frisch verzehrt werden. Substanzielles Kalzium: Der am stärksten vertretene Mineralstoff in unserem Körper verleiht Knochen und Zähnen Festigkeit und Haltbarkeit. Da der Tagesbedarf im Alter ansteigt, droht bei Unterversorgung Osteoporose, der Verlust an Knochensubstanz. Gute Kalzium quellen sind Milch, Quark, Joghurt und Käse.Im Grunde genommen, muss man sich im Klaren sein, auf das Essen zu verzichten, den Körper schwerwiegende Schäden verursacht. Gesunde Ernährung ist das A und O, wenn es darum geht, Sport treiben zu können und dadurch gesund zu leben. Die meisten Diäten setzen ausschließlich auf Kalorienreduktion und reduzieren das körperliche und seelische Wohlgefühl. Das traurige daran ist, dass nach einer Diät schnellt das Gewicht oft wieder hoch, weil der Stoffwechsel sich nicht sofort wieder auf „Normalbetrieb“ umstellen kann. Um diesen gefürchteten Jo-Jo-Effekt zu verhindern, muss man den Körper überlisten und dafür sorgen, dass er trotz verminderter Kalorienzufuhr den Stoffwechsel vollaufrechterhält. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass die Schilddrüse mit unverminderter Aktivität weiterarbeitet, damit der Grunumsatz sich nicht vermindert. Jeder ist für sich, seine Ernährung und die Gesunderhaltung seines Körpers allein verantwortlich und mit Ausnahme von Erkrankungen, kann es jeder im Griff bekommen, wie man gesund bleibt, das Gewicht bis zu einer Grenze reduziert, und es behält. Dazu gehören jede menge Mut, Wille und Disziplin.

 

Nährstoffe lösen Emotionen aus. Jeder kennt die anregende Wirkung von Kaffee und Kakao oder das Wohlgefühl nach Süssem. Genauso kann jeder Sportler/in bestätigen, wenn ich über das wohle Gefühl und erholsame Schlaf nach einer Stunde Yoga oder Laufen beschreibe. Nährstoffe und Sport haben etwas gemeinsam: Sie beeinflussen beide unser Leben.

 

Hoffentlich konnte ich mit diesen Informationen zu Ihren mutigen Weg „ gesünder leben“ etwas beitragen.

 

 

Rosi Afshar

07.02.2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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